„Nutritional Psychiatry“ die Zukunft in der Behandlung von psychischen Erkrankungen

Es ist bekannt, dass ein Mangel an essentiellen Nährstoffen für die Entstehung von Angsterkrankungen, Depressionen, Bipolar affektiven Störungen, Schizophrenie und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-störungen (ADHS) mitverantwortlich gemacht werden kann.


Die „Nutritional Psychiatry“ fokussiert sich auf die Aufklärung sowie Supplementierung von diesen Nährstoffen und ist Teil der integrativen oder alternativen Behandlung von psychischen Erkrankungen. Ernährung spielt auch im Rahmen von präventiven Massnahmen eine grosse Rolle.


Obwohl die Verschreibung von antidepressiven Wirkstoffen in den letzten Jahren stetig zunahm, steckt der Miteinbezug der Ernährung in die Therapie noch in den Kinderschuhen. Trotz des Überangebotes an Nahrung in unserer Gesellschaft, machen es uns vor allem stark prozessierte Lebens-mittel mit künstlichen Zusatzstoffen und Zucker schwer, unser Gehirn mit Brainfood optimal zu versorgen.


Neue Forschungsergebnisse, die den Einfluss von Entzündungsprozessen in unseren Körper in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen bringen, zeigen, dass Entzündungen sehr häufig in unserem Verdauungstrakt beginnen und mit einem Mangel an Nährstoffen, wie Magnesium, Zink, Omega-3-Fettsäuren, probiotischen Kulturen, Vitaminen B und D3 sowie Mineralien einhergehen. Natürliche entzündungshemmende Nahrungsmittel, wie Kurkuma, zeigen in Studien signifikante Erfolge als Add-On-Therapie einer antidepressiven Medikation, bei unzureichendem Therapieerfolg.




References

Buranee Kanchanatawan et al (2018) Add-on Treatment with Curcumin Has Antidepressive Effects in Thai Patients with Major Depression: Results of a Randomized Double-Blind Placebo-Controlled Study. Neurotoxicity Research 33(3): 621-633

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